Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

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Stand:
20.05.2011

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Menschen mit einer Angsterkrankung (Angststörung) leiden unter Ängsten, die unangebracht, unrealistisch oder übertrieben sind.

Es geht hier nicht um Ängste vor tatsächlichen Bedrohungen wie Unfällen, Krieg, Terrorismus, Krankheit, Enttäuschungen in der Liebe oder Arbeitsplatzverlust, sondern um Ängste vor Dingen, vor denen andere Menschen normalerweise keine Angst haben.

Zum Beispiel kann man Angst vor Spinnen, Mäusen, Fahrstühlen u.a. haben
- alles Dinge, die nicht gefährlich sind. Manche Menschen haben


• plötzliche, unerwartete Panikanfälle (Panikstörung )

• Angst in engen Räumen ("Agoraphobie )

• lang anhaltende Angst, ohne zu wissen, wovor man Angst hat
("generalisierte Angststörung )

• Angst vor abwertender Beurteilung durch andere Menschen
("soziale Phobie ")

• Angst vor einzelnen Dingen, wie vor Spritzen, Hunden o.ä.
("spezifische/einfache Phobie ")

• nicht kontrollierbare Handlungen, z.B. Waschen, Ordnen oder Grübeln ("Zwangsstörung ")


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