von-Siebold-Straße 5 * 37075 Göttingen * ++49 (0) 551-39-6610
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Stand:
Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychotische Störungen (FeTziG) | |||||
Zielgruppe |
Therapien |
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Im Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychotische Störungen in Göttingen findet eine ambulante Beratung (Spezialsprechstunde) für Menschen mit beginnender psychotischer Störung statt. Durch ein Team von Ärzten, Psychologen und Sozialarbeitern werden Sie gründlich untersucht, individuell beraten und es wird, wenn notwendig, ein auf Sie abgestimmter Therapieplan erstellt. Die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten für Psychosen werden hier wissenschaftlich erforscht, daher können wir die Erkrankung nach den neuesten Erkenntnissen feststellen und therapieren.
Als Psychose gilt eine psychische Erkrankung, mit Veränderungen im Denken, Empfinden, Wahrnehmen und Erleben, wodurch vorübergehend der Realitätsbezug verloren gehen kann. Psychosen können aus dem Zusammenwirken von angeborener Veranlagung (Vulnerabilität) und situativer Belastung (Stress) entstehen, etwa 1 % der Bevölkerung erkranken im Laufe des Lebens an einer schizophrenen Psychose.
Typische Krankheitszeichen sind zum Beispiel:
• die ansonsten vertraute Umwelt wird verändert und fremd wahrgenommen
• man bezieht unbedeutende Ereignisse in der Umgebung auf sich
• man fühlt sich beobachtet oder verfolgt
• man hört oder sieht etwas, was alle anderen nicht wahrnehmen können
Es existieren unterschiedliche, sich ergänzende Therapiemöglichkeiten:
Neben einer gut verträglichen medikamentösen Behandlung konzentriert sich die
Psychotherapie auf das Verringern der Stressbelastung, das Stärken der Krankheitsbewältigung
und selbstverantwortlichen Umgang mit der Erkrankung.
Soziotherapeutische Maßnahmen dienen der individuellen Hilfestellung im sozialen und beruflichen
Umfeld (z. B. Hilfen zur Wiedereingliederung).