Ambulanz für Menschen mit psychischen Herausforderungen nach einer Covid-19-Infektion

Einleitende Hintergrundinformationen

Nach einer Erkrankung mit Covid-19 kann es zu einem Long-Covid-Syndrom kommen. Das Long-Covid-Syndrom kann sich nicht nur durch somatische, sondern auch durch neuropsychiatrische Langzeitfolgen äußern. In diesem Zusammenhang treten unter anderem psychische Symptome, wie Angststörungen, Gedächtnisstörungen, depressive Erkrankungen, Kopfschmerzen und Schlafstörungen auf. Zusätzlich kann es durch die traumatischen Erlebnisse während des akuten Krankheitsverlaufes zu einer posttraumatischen Belastungsstörung kommen. In diesem Zusammenhang können Angst vor Trauma-assoziierten Erinnerungsreizen, ein vollständiger Rückzug aus dem sozialen Umfeld, starke Nervosität sowie das Gefühl der Gefühllosigkeit auftreten. Zur Behandlung dieser psychischen Herausforderungen greifen wir je nach den führenden Symptomen jeweils auf die Expertisen unserer Ambulanzen zurück, und zwar der Gedächtnisambulanz, der Ambulanz für Schlafstörungen, der Angstambulanz, der Trauma-Ambulanz und der Ambulanz für affektive Störungen.

Für wen ist das Angebot geeignet (Zielgruppe)?

Das Behandlungsangebot richtet sich an Menschen, die nach einer Covid-19-Erkrankung an einer psychischen Symptomatik leiden.

Wie kann man sich anmelden?

Termine können über unsere Zentrale Vergabe für ambulante Termine vereinbart werden (Kontakt: siehe hier).

Bitte geben Sie das für Sie aktuell schwerwiegendste psychische Problem an, damit wir Ihnen ein passendes ambulantes Angebot anbieten können.

Ansprechpartner
Signerski-Krieger
Dr. Jörg Signerski-Krieger
Geschäftsführender Oberarzt
Telefon:
0551-39-9853
E-Mail:
joerg.signerski-krieger@med.uni-goettingen.de
  • Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Sexualmedizin
  • Zusatzbezeichnung Sexualmedizin
  • Zertifizierter Sexualmediziner, Sexualtherapeut, Supervisor und Dozent der DGfS (Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung)