Studienprobanden gesucht

Wie entwickelt sich die geistige Leistungsfähigkeit im höheren Alter?

Forscher am Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Göttingen suchen Freiwillige ab 60 Jahre.

 

In einer deutschlandweiten Untersuchung erforscht das Deutsche Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) die Entwicklung der geistigen Leistungsfähigkeit bei gesunden älteren Menschen und bei Menschen mit beginnender Demenzerkrankung. Für dieses Projekt werden gesunde freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht, die 60 Jahre oder älter sind und sich geistig fit und nicht beeinträchtigt fühlen.
Die Untersuchung beinhaltet eine u.a. ausführliche Erfassung der geistigen Leistungsfähigkeit, eine kernspintomographische Untersuchung und eine Blutabnahme. Die Untersuchungen sollen in jährlichen Abständen wiederholt werde. Eine Aufwandsentschädigung wird gezahlt.

Bitte beachten Sie, dass über diesen Aufruf nur Personen gesucht werden, die keine Beeinträchtigung ihrer geistigen Leistungsfähigkeit und des Gedächtnisse spüren und sich diesbezüglich gesund fühlen.

Wir würden uns sehr freuen wenn Sie die Forschung unterstützen würden. Falls Sie teilnehmen möchten, wenden sie sich bitte an:

UMG Göttingen
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Gedächtnisambulanz
Robert–Koch-Str. 40
37075 Göttingen

Tel: 0551/39-14258

Mail: gedaechtnisambulanz@med.uni-goettingen.de

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Aufruf!

Mit einer Blutentnahme psychiatrische Forschung unterstützen!

Gesunde ProbandInnen für Biomaterialbank gesucht - Weitere Informationen: hier.

 

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Studienteilnehmer*innen mit Depression gesucht

Systemische Neurowissenschaften und Bildgebung in der Psychiatrie

Welche Behandlung wird angewendet?

Transkranielle Magnetstimulation. Diese bereits zugelassene Behandlung ist nicht invasiv, nebenwirkungsarm und wird seit vielen Jahren sicher in der klinischen Praxis und Forschung angewendet.

Was ist das Ziel dieser Studie?

Schon die unverbesserte Therapie verhilft ungefähr der Hälfte aller depressiven Patienten zu einer Besserung der Symptomatik. Unser Ziel ist eine noch weitere Verbesserung der Methode. Hierzu untersuchen wir die Teilnehmer zusätzlich mittels Magnetresonanztomographie (fMRT).

Eine Teilnahme ist möglich, wenn ...

Eine Teilnahme ist nicht möglich, wenn...

Ablauf der Studie

Ob Sie für die Studie geeignet sind, wird zu Beginn in einer Eingangsuntersuchung festgestellt. Nach der Entscheidung über Ihre Eignung für die Studie wird eine erste MRT-Untersuchung durchgeführt, die der individuellen Anpassung der Stimulation dient. Während der Studie erhalten Sie täglich mindestens eine rTMS-Sitzung für mehrere Wochen. Bei der rTMS schicken wir an einer bestimmten, vorher festgelegten Stelle auf dem Kopf Signale an Ihr Gehirn. Die Wirkung der Stimulationstechniken wird mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) untersucht. fMRT ist ein bildgebendes Verfahren, das keine körperliche Belastung durch Röntgenstrahlung oder Radioaktivität darstellt. Im Rahmen dieser Studie möchten wir außerdem Ihr Blut untersuchen zur Identifizierung genetischer Faktoren, welche eine Rolle bei der Krankheitsbildung spielen könnten.

Die „PreNeSt-Studie“ läuft über 15 Termine:

1. Woche (2 Termine): Aufklärungsgespräch, Eingangsuntersuchung + fMRT

2. Woche (5 Termine): rTMS-Behandlung (ca. 3 Std. pro Tag) + am Freitag zusätzlich: Interview/Fragebögen + fMRT (ca. 2  Std.)

3. Woche (1 Termin): Interview/Fragebögen + fMRT (ca. 2  Std.)

4. Woche (5 Termine): rTMS-Behandlung (ca. 3 Std. pro Tag) + am Freitag zusätzlich: Interview/Fragebögen + fMRT (ca. 2  Std.)

5. Woche (1 Termin): Interview/Fragebögen

6. Woche (1 Termin):  Interview/Fragebögen

Für die Teilnahme wird eine Aufwandsentschädigung von 100 Euro gezahlt.

Die PreNeSt-Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert: https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/e-med-nachwuchsgruppe-prenest-untersuchung-von-hirnnetzwerken-durch-nicht-invasive-4050.php

Für mehr Informationen über unsere Arbeitsgruppe: http://www.psychiatrie.med.uni-goettingen.de/de/content/forschung/sniplab.html

Bei Interesse können Sie uns gerne kontaktieren!

tracy.erwin-grabner@med.uni-goettingen.de

Tel. 0551 / 39-62246 oder 39-10810

Weitere Informationen / Links