Gruppentherapie

An unserer Klinik finden mehrmals im Jahr störungsspezifische Psychotherapiegruppen vor allem zu

statt sowie diverse Angehörigengruppen. Bitte wenden Sie sich an unsere Klinik und erfragen Sie die nächsten Starttermine.

 

Gruppentherapie für Patienten mit bipolarer Störung

Aktuell gibt es ein gruppenpsychotherapeutisches Angebot für Patientinnen und Patienten mit Bipolarer Störung im Rahmen der Studie BipoLife A2 (www.BipoLife.org). Das Gruppentherapieangebot richtet sich an Patientinnen und Patienten (18 bis 55 Jahre), die an einer Bipolaren Störung leiden und gegenwärtig (seit mindestens 4 Wochen) weitgehend symptomfrei sind.

Im Rahmen der Studie werden zwei unterschiedliche Psychotherapieverfahren verglichen, die sich beide in Vorstudien bei der Behandlung von Bipolaren Störungen bereits bewährt und als erfolgreich erwiesen haben. Verglichen wird die Wirksamkeit eines spezifischen Psychotherapieverfahrens (Spezifische Emotional-Kognitive Psychotherapie/SEKT) mit einem unterstützenden, weniger strukturierten Psychotherapieverfahren (Fördernde, Emotionsfokussierte, Supportive Psychotherapie/FEST).

Die Psychotherapie findet im monatlichen Abstand an insgesamt vier vollen Tagen im Gruppensetting mit 4-8 Teilnehmern unter Anleitung von 1-2 Therapeutinnen statt.

BipoLife ist ein deutschlandweites Verbundforschungsprojekt zu Bipolaren Störungen, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Kontakt:
bipolife@med.uni-goettingen.de, Tel. 0551-3966610

Studienteam:
Frau Dr. med. Sarah Trost, Frau Sarah Wolter (MSc. Psychologie), Frau Laura Dorstewitz (MSc. Psychologie), Frau Miriam Horneber (MSc. Psychologie)

 

Austausch- und Therapiegruppe für Menschen mit beginnender Demenz

Dr. C. Bartels (Dipl.-Psych.), Gedächtnisambulanz (Kontakt s.u.)

(Interessierte Betroffene oder weiterverweisende ärztliche Kollegen wenden sich an Dr. C. Bartels, Kontakt siehe unten)

Die neuropsychologisch-verhaltenstherapeutisch orientierte Austausch- und Gruppe für Menschen mit beginnender Demenz wird sich u.a. mit Themen befassen, wie:

Wenn sich die Welt verändert: Umgang mit der Diagnose Demenz Schwierigkeiten akzeptieren lernen

Wie ich selber meine Welt gestalten kann:

  • Eselsbrücken und andere Merkhilfen
  • Regelmäßig aktiv sein und angenehme Aktivitäten planen
  • Vorhandene Stärken nutzen
  • Langsamkeit entdecken: Stress reduzieren
  • Partnerschafts- und Alltagskonflikte lösen

Persönliche Erinnerungsschätze

Wer hilft wobei?
Möglichkeiten, Fragen zu stellen (Einladung eines/r ärztlichen Kollegen/in, einer Sozialarbeiterin und einer Ergotherapeutin geplant)

Insgesamt sind 10 Gruppentermine geplant, mit je einem Einzelgespräch vor Gruppenbeginn und nach Gruppenende zusammen mit einem nahen Angehörigen. Die Gruppe findet in der Regel 2x pro Jahr in zweiwöchentlichem Rhythmus statt. Die Gruppentermine werden beim ersten Einzelgespräch mitgeteilt.

Für begleitende Angehörige besteht bei Wunsch ebenfalls die Möglichkeit, sich während des Gruppentermins mit anderen Angehörigen auszutauschen. In der Regel werden die Kosten für die Teilnahme von der jeweiligen Krankenkasse übernommen (bei privat Versicherten empfiehlt sich eine vorherige Anfrage).

Ort:
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Seminarraum, Von-Siebold-Str. 5, 37075 Göttingen

 

Gruppenangebote für Angehörige von Menschen mit Demenzerkrankung

Dagmar Hillmann, Diplom-Sozialpädagogin/-Sozialarbeiterin (Kontakt s.u.)

Angehörige von Menschen mit einer Demenzerkrankung übernehmen große Verantwortung für die Patienten. Oftmals wähnen sie sich allein mit den auftretenden Herausforderungen und Problemen.
Diese Gruppenangebote haben das Ziel, Angehörige bei ihrer Aufgabe der Pflege und Betreuung zu unterstützen und mögliche Lösungen und Wege aufzuzeigen.

Angehörigenseminar

Das Seminar für Angehörige findet jeweils einmal im Jahr (Frühjahr) statt. Es umfasst 5 Termine in wöchentlichen Abständen, i. d. R. an einem Werktag in der Zeit von 16 – 18 Uhr.

Hier erhalten Sie Informationen über Demenzerkrankungen (Alzheimer-Demenz, vaskuläre Demenz, frontotemporale Demenz) mit ihrer Symptomatik, den diagnostischen und den Behandlungsmöglichkeiten ebenso wie Hinweise zu Hilfsangeboten, entlastenden und finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten (Pflegekasse) und Tipps für die Pflege und für den Umgang mit den demenzbedingten veränderten Verhaltensweisen. Ebenso wichtig sind uns die Anliegen der Angehörigen, ihre Fragen und Kümmernisse.

Termine: werden jeweils bekannt gegeben / es werden Einladungen versendet
Veranstaltungsort: Psychiatrische Klinik, von-Siebold-Str. 5

Für Angehörige, die unser Angehörigenseminar besucht haben, bietet sich nachfolgend die Teilnahme an einem der Angehörigengesprächskreise an.

Angehörigengesprächskreis

Dies ist eine professionell angeleitete Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit einer Demenzerkrankung. Hier finden Austausch und Beratung der Angehörigen untereinander statt, wobei die anwesende Mitarbeiterin mit Rat und Tat zur Seite steht. Themen sind in der Regel:

Die Termine sind: jeweils am 4. Mittwoch eines Monats, 16.15 – 17.45 Uhr (aktuelle Termine bitte erfragen. Bei regelmäßiger Teilnahme werden Einladungen versendet.)
Veranstaltungsort: Räumlichkeiten der Tagesklinik für ältere Menschen, von-Siebold-Str. 5

Angehörigentreffen „Frontotemporale Demenz“

Das unter „Angehörigengesprächskreise“ Beschriebene gilt hier ebenso, berücksichtigt aber die Besonderheiten dieser Demenzerkrankung.

Termine: dreimal im Jahr (Februar/März, Juni/Juli, September/Oktober), jeweils freitags von 12 - 16 Uhr. Die Termine sind variabel und werden jeweils bekannt gegeben / es werden Einladungen versendet.
Veranstaltungsort: Psychiatrische Klinik, von-Siebold-Str. 5

 

Gruppentherapie für PatientInnen mit einer psychotischen Erkrankung

Dr. med. Ilona Lossau (Kontakt s. u.)

Die Gruppentherapie für PatientInnen mit Psychose findet regelmäßig im Rhythmus von 10 Sitzungen (jeweils 1 - 1,5 Stunden) in wöchentlichen Abständen auf unserer Station 4091 statt.

Es handelt sich um eine psychoeduaktive Gruppentherapie für PatientInnen mit psychotischen Erkrankungen, die die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch untereinander ermöglichen soll.

Dabei werden folgende Inhalte gemeinsam in den jeweiligen Sitzungen besprochen:

 

Gruppe für Angehörige von Patienten mit einer Psychose

Dr. med. Ilona Lossau (Kontakt s.u.)

Diese Angehörigengruppe findet 2 x jährlich statt, im Frühjahr und im Herbst/Winter. Sie umfasst 10 Doppelstunden (von 18.00 bis 19.30 Uhr) in wöchentlichen Abständen und erstreckt sich damit über eine Dauer von 3 Monaten.

Neben Informationen über die Erkrankung (Symptomatik, Krankheitsmodell, Behandlung, Frühsymptome, Prophylaxe) liegt ein weiterer Schwerpunkt der Gruppensitzungen auf den Anliegen der Angehörigen, ihren Fragen und Sorgen. Zudem sind Themen wie z. B. Abgrenzung und Wahrung eigener Bedürfnisse sowie der Austausch der Angehörigen untereinander wichtige Gruppeninhalte.

Aktuell wird die Gruppe angeboten von Dipl.-Psych. Angela Dümpelmann (Kontakt siehe unten).

 

Gruppentherapie für Patienten und Patientinnen mit Angsterkrankungen

Dr. med. Miriam Meiser

Das verhaltenstherapeutisch orientierte Gruppenprogramm umfasst acht, in wöchentlichen Abständen stattfindende Sitzungen (Dauer je Sitzung: 1-1,5 Std.). Es handelt sich um eine psychoedukative Gruppentherapie für Patienten und Patientinnen mit Angsterkrankungen. Folgende Inhalte werden in den Sitzungen u.a. vermittelt:

Im Rahmen der Gruppentherapie wird den Teilnehmern darüber hinaus die Möglichkeit gegeben, sich untereinander auszutauschen.

Aktuell wird die Gruppentherapie angeboten von Frau Miriam Meiser, die Anmeldung erfolgt über Frau C. Schrader (Kontakt siehe unten).

Veranstaltungsort: Psychiatrische Klinik, von-Siebold-Str. 5

 

Angehörigenseminar Abhängigkeitserkrankungen

Astrid Reichardt, Sozialarbeiterin, Systemische Familienberaterin

Das Zusammenleben mit einem suchtkranken Menschen ist für jeden Angehörigen eine emotionale Herausforderung sowie eine schwierige und belastende Situation.

In der Angehörigengruppe können Sie sich mit anderen Betroffenen austauschen. Darüber hinaus erfahren Sie auch Wichtiges über Suchterkrankungen, deren Ursachen und mögliche Auswirkungen. Sie lernen eigene Verhaltensweisen in Beziehung zu der Betroffenen /dem Betroffenen zu erkennen und zielbringend anzupassen. Der Austausch mit anderen Angehörigen bringt oftmals Erleichterung.

Wir arbeiten gemeinsam an den Themen

Wir diskutieren auch ganz konkrete Fragen:

Eigene Themen und Hintergründe werden selbstverständlich in das Gruppenangebot mit einbezogen.

Veranstaltungsort: Tagesklink Sucht, von- Siebold- Str.3
Veranstaltungszeit: wöchentlich 18.00 bis 19.30 Uhr, 6-8 Sitzungen

Die Teilnahme ist nach Vereinbarung über die unten genannten Ansprechpartner möglich.

 

Ansprechpartner

Austausch- und Therapiegruppe für Menschen mit beginnender Demenz

Bartels
Dr. Claudia Bartels (Dipl.-Psych.)
Leitende Psychologin
Telefon:
0551-39-14397
Telefax:
0551-39-66692
E-Mail:
claudia.bartels@med.uni-goettingen.de

Gruppenangebote für Angehörige von Menschen mit Demenzerkrankung

leer
Dagmar Hillmann
Sozialarbeiterin Station 4190 (Tagesklinik für ältere Menschen), Gedächtnisambulanz
Telefon:
0551-39-65366 und 39-66610
E-Mail:
dhillmann@med.uni-goettingen.de

Gruppentherapie für PatientInnen mit einer psychotischen Erkrankung
Gruppe für Angehörige von Patienten mit einer Psychose

leer
Ilona Lossau
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
E-Mail:
losil@med.uni-goettingen.de

Gruppentherapie für Patienten und Patientinnen mit Angsterkrankungen

Meiser
Dr. Miriam Meiser
Schrader
Carmen Schrader
Sekretariat Prof. Dr. Wiltfang
Telefon:
0551-39-66601
Telefax:
0551-39-22798
E-Mail:
carmen-ingrid.schrader@med.uni-goettingen.de

Angehörigengruppe Abhängigkeitserkrankungen

Reichardt
Astrid Reichardt
Sozialarbeiterin Station 4199
Telefon:
0551-39-7828 oder 3966610
E-Mail:
astrid.reichardt@med.uni-goettingen.de
Downloads
Flyer der Angehörigengruppe für Abhängigkeitserkrankungen
Informationen zum Inhalt und Anmeldemöglichkeiten zur Angehörigengruppe für Abhängigkeitserkrankungen
223,58 KB / Letzte Änderung: 25.11.2015